Fail trip nach Bath ?

17Feb2016

Ich glaube es war ein Wochenende als Sue und Lynn (ihre Freundin) die Idee hatten, dass wir vier, als Kate, Sue, Lynn und ich, nach Bath fahren könnten. Es gab nämlich ein Fashion Museum wo die beiden unbedingt hin wollten. Es wurde die Geschichte der Mode gezeigt und vorgestellt, von heute bis zur entfernter Vergangenheit. 

 

Da wir ja beschlossen hatten mit den Zug zu fahren und die Zug fahrt mal locker zwei Stunden dauert, hieß es mal wieder früh aufstehen. Mein Gott das zerreißt immer so früh aufzustehen… 

Auf jeden Fall war es ziemlich voll im Zug, was bedeutete das wir nach einen Platz kämpfen mussten und auch die ganze Zeit getrennt saßen. 

Endlich angekommen haben wir uns erstmal in ein kleines Café gesetzt. Ja kaum zu glauben, aber sie wollten echt nach zwei Stunden im Zug sitzen, wieder in ein Café um dort den Kaffee zu trinken. Never mind… 

Als wir jedoch am Fashion Museum angekommen sind, hat sich herausgestellt, dass die komplette Ausstellung noch nicht geöffnet hat und so mit, über die Hälfte der Ausstellungsstücke noch nicht aufgebaut waren. Da wir ja schließlich schon so lange gefahren sind haben wir beschlossen trotzdem rein zu gehen. 

Es war wirklich witzig die Mode von den vergangenen Jahren zu sehen und besonders, da die Mode jetzt ja schon wieder ‚in‘ wird. Am Ende gab es einen Tisch, wo es viele kleine Kärtchen gab worauf man sein eigenes Kleidungsstück entwerfen konnte. Schließlich hat man es dann an die Pinnwand mit den Magneten befestigt. Kate und Ich haben und dann da lieber für die zweite Variante entschieden, nämlich auf einer Karte ein kleines Statement oder Grüße zu schreiben und sie dann schließlich an die zweite Pinnwand zu befestigen. 

Als wir dann anschließend kurz vor dem Ausgang waren, gab es noch Old-fashion Kleidung zum anprobieren.Es war auch eine, ich glaube chinesische Familie da, die ihre Tochter in so ein Kostüm gesteckt haben. Sie sag einfach so unglaublich süß aus!!!

Also ich glaube das beste an dem Museum war meiner Meinung nach der der Spiegel an den Treppen. Ich habe noch nie so einen Spiegel gesehen, aber dieser Spiegel war einfach wundervoll!! (Hahaha sorry)

Als wir dann auf dem Weg zum inneren der Stadt waren sind wir an einer kleinen ‚Sehenswürdigkeit‘ vorbeigelaufen. In England sind ‚The circus‘ ziemlich berühmt und sind gewissermaßen riesig große Kreisverkehr meistens in Wohngebieten. 

 

Bevor wir uns dann in der Stadt aufgeteilt haben sind wir alle noch zusammen Mittagessen gegangen. Danach hatten wir eine Stunde Zeit zum shoppen oder was auch immer. Also bin ich mit Kate ein bisschen durch die Shops gestöbert. (Habe auch zwei schöne Sachen gefunden) 

Jedenfalls sind wir dann auch schon wieder auf dem Weg zurück zur Bahn gewesen. Nach zwei Stunden im Zug sind wir dann auch im stockdunkeln angekommen und schließlich von George abgeholt. 

 

Nach dem Tag ist auch nichts mehr passiert außer das wir alle ziemlich müde ins Bett gefallen sind. Insgesamt vier Stunden Zug fahren kann einen schon ganz schön müde machen hahaha

 

 

Love Mag xx

Kleine aber nette Ausflüge

14Feb2016

Nach den Ausflug ins Black Country Museum gab es erstmal keine weiteren Ausflüge. Was wahrscheinlich auch daran lang, dass die eine Woche Ferien vorbei war und wir somit wieder zur Schule mussten. 

Wir sind ein Wochenende noch mit George & Sue zusammen zu dem Whitemead Forest Park gefahren und hatten einen schönen Nachmittag verbracht, mit Picknick und Spaziergängen. 

 

An dem Wochenende danach haben nur George und ich einen kleinen Tagestrip gemacht. Zum einen, da Kate so viele Essays zu schreiben hatte für Montag und so keine Zeit und Ruhe hatte und Sue musste in ihrem Shop arbeiten also blieben nur noch wir zwei übrig. 

George hatte noch ein paar Sachen zu erledigen und ich keine Lust zuhause herum zu sitzen, deshalb habe ich ihn Begleitet, so nett wie ich bin. ;) 

 

Also erstmal auf nach Gloucester um ein Ersatzteil für das Auto zu besorgen. Nach viel zu langer Wartezeit, wegen unfähigen Mitarbeitern haben wir es endlich auch geschafft. 

Da es schon Mittag war hat George beschlossen irgendwo zu Lunch zu essen, also hat er mir eines seiner Lieblingsplatze zum essen gezeigt. 

Es war ein kleiner Shop namens ‚Peppers‘, welcher in einer der kleinen Seitenstraßen war. Es gab ein kleinen  CD Player welcher vor der Tür stand und Musik spielte. Die Inneneinrichtung war gewöhnungsbedürftig, individuell und gleichzeitig atemberaubend kreativ. Selbst im Shop selbst wurde Musik gespielt, meistens von Bands die keiner kannte und auch so nicht sonderlich bekannt waren. 

Der Laden bitte unglaublich viele Sachen an, alles was das Herz begehrt. Ich habe mich für eine Champion- Walnuss Suppe entschieden und war echt gespannt. George hatte sich ein belegtes und getoastetes Baguette bestellt. Dazu haben wir uns noch an der Salatbar bedient. 

Ihr müsst wissen das die Salate alle selbstgemacht werden genauso wie der Rest der Speisen die  verkauft werden. Die Salatbar war nicht so 0815 mässig und somit waren auch viel gemischte Variationen vorhanden.

 

In der zweiten Etage, wo es die Möglichkeit sich hinzusetzten, gab es unzählige Bilder an den Wänden. Die Bilder waren von verschiedenen Leuten, welche einfach gerne ihre Kunstwerke verkaufen wollten oder auch zur schau stellen wollten. Auf den Tischen waren kleine Zeitschriften die gefüllt mit Newcomer Gedichten waren. Dazu gab es noch ein Programm, wo aufgelistet war an welchem Wochenende, welche Veranstaltung stattfinden sollte. Egal ob es Poetry oder ein kleines Konzert einer Newcomer Band war. 

 

Als das Essen kam war ich ziemlich überrascht, seht selbst…. 

 

Ist es nicht einfach unglaublich? So wie es aussieht hat es dann übrigens auch geschmeckt. Einfach köstlich!

 

Nach dem wundervollen Essen sind wir dann schließlich einkaufen gegangen. Hier eine kleine Notiz an mein Axel(-haar), keine Sorge auch wenn es lustig war, es könnte nie ‚Der Alte und die Verwirrte‘ übertreffen ;) hahaha 

Sorry an alle anderen die den Insider wahrscheinlich nicht verstehen und ich vielleicht auch etwas verwirrt und verstört habe. hahaha 

 

Auf jeden Fall mussten wir dann noch beim Baumarkt halt machen. Oh man wie ich Baumärkte liebe!! Keine Ahnung wieso, aber ich liebe sie einfach.

Wir hatten auf jeden Fall die Ehre zum Baumarkt zu fahren, da die kleine Lampe über den Spiegel in Kate’s und meinen Badezimmer kaputt gegangen war und sie nicht mehr zu reparieren war. 

(George ist immer noch die Meinung, das wir sie kaputt gemacht hätten hahah, macht aber nur Spaß und zieht uns damit auf) 

 

Das war es auch schon, mal kein soooo spannender Beitrag. Dennoch denke ich das es nicht so schrecklich war und hoffe er hat euch trotzdem gefallen. 

 

See U all Mag xx 

 

Black Country Museum

17Jan2016

Ach Gott… Lange nichts mehr von mir hören lassen, dafür ein riesiges SORRY von mir. 

Da ich ja jetzt Ferien habe und doch irgendwie kaum Zeit, werde ich jetzt versuchen so viel nach zu holen wie möglich. 

 

Fangen wir an mit unseren kleinen Ausflug zum ‚Black Country Museum‘. 

Das ‚Black Country Museum‘ ist kein gewöhnliches Museum wie wir es eigentlich kennen. Es ist eigentlich wie ein kleines Dorf aufgebaut, schließlich geht es darum das Leben zu Queen Victoria Zeiten wieder zu spiegeln. 

Ihr könnt euch also vorstellen, dass es kleine Häuser gab wo man reingehen konnte und überall Leute saßen, gekleidet wie im 19. Jahrhundert und auch so gesprochen haben, kleine Geschäfte und es alles ganz genau so aussah wie zu Lebzeiten von Queen Victoria. Wie eine kleine Zeitreise so zu sagen. 

Wir mussten schon morgens ziemlich früh los, weil eine Fahrzeit von 90 Minuten bevorstand. Also alle ab ins Auto und los gehts! Es war unglaublich!! Es war ein kleines Dorf aufgebaut, worum Mauern gezogen wurden damit es auch wirklich nur dieses kleine Dorf ist, abgekapselt im nirgendwo. Wir sind in die verschiedenen Häuser gelaufen und die Leute waren einfach lovely!! Es waren fast nur Renter, welche auch wirklich zu dieser Zeit groß geworden sind. Es war einfach wundervoll die alten, manchmal auch persönlichen Geschichten zu hören, was meiner Meinung nach besser als jede Geschichtsstunde war. 

 

Nach ein paar Hausbesichtigungen ging es dann runter in die Mine. Davor ist wohl eines der lustigsten Fotos überhaupt entstanden! Wir lachen uns darüber jedes mal kaputt wenn wir es auch nur sehen, da die Gesichtsausdrücke einfach von jedem in so witziger Weise zu interpretieren sind hahahah 

 

Wahrscheinlich sind wie die einzigen, die dieses Bild einfach nur zum schreien komisch finden aber das ist ja auch egal. 

 

Es war unten in der Mine einfach nur stockduster, man konnte kein bisschen sehen, weswegen Kate und Ich schließlich Händchen haltet durch die Mine gelaufen sind. Wir also im Entenmarsch die Stimme des Minenführers nachgelaufen, das natürlich in einem ziemlich langsam und vorsichtigen Tempo um bloß nirgendwo mit den kopf gegen zu knallen. 

Also wir schließlich an einer Stelle halt gemacht haben um den Minenführer zu zuhören, gab es auf einmal einen riesig lauten Knall, wo der ganze Boden vibriert hat. Kate hatte so laut geschrien

aus Schock und Angst, dass wir alle sterben würden und der Minenführer hatte nur gelacht, da es nur ein kleiner Spaß war und so gezeigt wurde wie laut und gefährlich es eigentlich unter Tage war. 

 

Nach der Führung, ging es für Kate und mich erstmal wieder in die Schule, dieses mal aber auch ganz andere Art und Weise als wir sonst kennen. 

Ich muss sagen, Schule macht mir so ja schon keine übermäßigen Spaß, aber im 19. Jahrhundert… Puh das war mal kein Zuckerschlecken, das kann ich mir vorstellen! 

Als erstes hab es die Kontrolle der Hände, doof nur das ich Nagellack drauf hatte, also hieß es für mich nach vorne vor die ganze Klasse zusammen mit zwei anderen. Dann meinte unsere Lehrerin, ‚we have the shame on us‘, also Leute aufgepasst ich habe die Schande an mir ahahah.  

Schließlich durften wir uns setzten und wir sollten als Klasse zusammen das Alphabet rückwärts aufsagen! JA das wurde wirklich früher abverlangt, heute wäre das vielleicht noch bei einer polizeilichen Alkohol Kontrolle gut zu wissen, aber mehr auch nicht hahaha. Dennoch haben wir es dann mit Müh und Not geschafft und wie kamen schließlich zum kleinen ein-mal-eins. 

Anschließend kamen wir zum Schreiben, jeder Buchstabe wurde mit Hänger und Hooks geschrieben, wer dies nicht so machte wurde bestraft. 

Bestraft wurde man durch Schläge auf Hände oder Po, dies passierte auch wenn wenn nicht richtig und ordentlich saß. Rücken durch gestreckt, Hände sorgfältig und ordentlich auf dem Tisch gelegt oder hinter seinem Rücken verschränkt, Beine zusammen und Füße auf dem Boden. Wenn ihr mich fragt, so hätte ich es nicht mehr als eine Stunde ausgehalten!! Zum Ende wurde ich mit ein paar anderen wieder nach vorne vor die Klasse geholt. Dieses mal, weil meine Buchstaben so schön geschrieben worden sind, hatte mich auch nicht so schwer damit getan, weil ich generell in so einen Style schreibe. So kam dennoch das ich am Ende der Stunde noch gelobt worden war und ich im 19. Jahrhundert nun mit Feder und Tinte schreiben dürfte, während die anderen noch mit Kreide und Tafel schreiben müssten. 

Fazit: Schule wäre in den tagen noch weniger was für mich gewesen,sie als jetzt ist! 

Nach einen kleinen Blick in die Kirche und einen Abstecher im Fish&Chip Shop, wo wir natürlich ganz traditionell Fish&Chip’s geholt haben, sind wir dann noch in den Süßigkeiten Shop gegangen, welcher einfach nur zu niedlich aussah. 

Schließlich haben wir dann auch noch die Straßenbahn genommen um zum Ausgangspunkt zu kommen. 

Ich finde der Ausflug war eine wundervolle Sache, schließlich hat man nicht immer die Chance eine Zeitreise in Queen Victoria Zeiten zu machen. Es war nett einen Teil der Geschichte wirklich mit zu erleben und auch Geschichten zuhören und Häuser zu sehen, wie es wirklich war. 

Ich denke einfach so etwas ist besser als jeder Geschichte Unterricht und jedes langweile Buch. 

 

 

Greetings Mag xx 

 

P.S. Ich habe mein früheres Ich gefunden... Spooky ... 

 Hat irgendwie zu viel Ähnlichkeit mit mir...

Meine Eltern & A Happy New Year

04Jan2016

 

Am 29. Dezember war es dann soweit. Meine Eltern kamen mich besuchen!!!! 

Ich war so unglaublich aufgeregt!!! Schon Tage zuvor habe ich mir überlegt was ich mit ihnen machen könnt, doch habe dann doch wieder gedacht es spontan zu entscheiden. 

Meine Eltern haben extra einen frühen Flug gebucht, damit sie noch den ganzen Tag hier ausnutzen können. 

 

Ich habe beschlossen nicht alles aufzuschreiben, sondern nur eher eine Grobfassung. 

Da ich denke, dass ist schon ziemlich persönlich und ich diese Zeit echt genossen habe und ich es schöner finde wenn es etwas mehr zwischen meinen Eltern bleibt allein schon wegen der Privatsphäre. 

Dennoch hoffe ich das ihr eine menge Spaß haben werdet wenn ihr das hier liest.

 

 

Für mich fing der Morgen nur etwas chaotisch an, da ich vergessen hatte mein Alarm zu stellen bin ich 2 Minuten vor dem Anruf von meinem Papa aufgewacht. 

Die Nachricht war, dass sie in ein paar Minuten am Bahnhof sein würden….. 

Also schnell zu George gelaufen und Bescheid gesagt das wir gleich los müssten und schnell nach oben gerannt und mich innerhalb 5 Minuten fertig gemacht. 

(Da sag nochmal einer Frauen brauchen so lange!!) 

 

Schließlich saß ich dann Apfel essend neben George im Auto, total nervös natürlich. 

Ich kann das Gefühl echt nicht beschreiben. Z,u wissen das man seine Eltern nach 4 Monaten in die Arme schließen kann, ist glaube ich eines der besten Gefühle überhaupt.

Ich hatte echt so Tränen in den Augen und das schöne war noch, dass es meinen Eltern nicht anders ging. Es war so süß als George meine Mama umarmt hat und meinem Papa die Hand gegeben hat. <3 

 

Es war ziemlich komisch am Anfang. Ihr könnt euch das vielleicht so vorstellen, dass ihr hier eine zweite Familie habt. Damit meine ich auch ein richtiges Familienleben! Und dann kann es einem schon komisch vorkommen, wenn beides auf einander trifft.  

Die witzige Sache war ja, dass ich Dolmetscher spielen durfte, da meine Eltern kaum englisch sprechen. Doch ich bin wirklich sehr stolz auf sie, weil sie eben in dieser einer Woche schon einiges mitgenommen haben und in der Zeit immer mehr verstanden haben und auch selbstbewusster geworden sind zusprechen. 

Mir ist es zwischen durch natürlich auch passiert, dass ich mit meine Eltern englisch geredet habe, obwohl ich übersetzten sollte. Klar passiert auch mal hahahaha 

 

 

Nach dem meine Eltern schließlich angekommen sind, Koffer abgestellt haben, Gastgeschenke verteilt, eine Tasse Kaffee mit meinen Gasteltern getrunken haben und ich sie durch das Haus geführt habe, sind wir dann durch Newent gelaufen und ich habe sie etwas herumgeführt. 

Es war so schön sie mal wieder in den Arm zu nehmen und nicht nur mit ihnen durch mein Handy oder Laptop zu reden. 

Nach einiger zeit sind wir dann auch zurück gelaufen und mir meine Eltern haben mir einige Geschenke von euch mitgebracht. 

Dafür ein ganz großes und dickes DANKE!!! Das wäre absolut nicht nötig gewesen! 

Ich habe mich sehr darüber gefreut und hier auch nochmal ein liebes Danke an alle die mir eine Karte geschickt haben! <3 

Ich habe mich zwar bei allen persönlich bedankt, dennoch wollte ich an der Stelle nochmal anmerken, wie dankbar ich bin, dass ihr alle so lieb an mich denkt!! 

 

Nach dem Lunch kam George auf die Idee zum May Hill zu fahren, wo man eine unglaublich gute Aussicht hat und man an klaren Tagen sogar nach Wales schauen kann. 

 

Am Abend nach dem Abendessen bin ich noch lange bei meinen Elter gewesen und ich habe mich wieder unglaublich jung gefühlt. Wir haben rumgealbert und ich glaube nach diesen 4 Monaten hat es uns allen ziemlich gut getan uns wieder in den Arm zu nehmen.

 

Am nächsten Tag habe ich meine Eltern mit nach Gloucester genommen, wo sich meine Mama wirklich in Charity Shops verliebt hat und meine Eltern ein echt klasse Outfit für die Silvester party gefunden haben. 

Wir sind auch in die Kathedrale gegangen und sie ist wirklich überwältigend! Später haben wir uns noch in einen Pub gesetzt bis unser Bus nach Newent kam. Es war so schön zu sehen wie meine Mama sich gefreut hat in einem Doppeldecker Bus zu sitzen!! Echt knuffig. <3 

Wer es nämlich noch nicht weiß, meine Mama ist das erste mal überhaupt in England und sie hat sich extra für mich überwunden zu fliegen, obwohl sie wirklich große Flugangst hat! 

 

 

So ging dann auch der Tag vorbei und schließlich stand Silvester vor der Tür. Ein neues Jahr. 

George & Sue haben beschlossen eine Party zu veranstalten zum Thema -Past or Future- und ich muss sagen, das Outfit von meinen Eltern war um längen am besten!!! Sie sind als Bonnie & Clyde gegangen und sie hätten es nicht besser machen können!! 

George hat beschlossen als Albert Einstein zu gehen, wo man ehrlich sagen muss, dass er nicht ganz so viel zutun hatte bei dem Kostüm ;) 

Kate hatte sich an den Abend nicht wirklich verkleidet, doch das war nicht schlimm da es freiwillig war sich zu verkleiden. Ich hingegen habe mich spontan dazu entschieden mich zu kleiden wie in den 60ern-70ern. Ich finde für ein relativ spontanes Outfit ist es mir ziemlich gut gelungen. 

Meine Eltern und Ich haben beschlossen etwas typisch deutsches zu den Buffett beizutragen. 

Also haben wir vor begin der Feier noch Kartoffelsalat und Frikadellen gemacht! Sie kamen einfach super an und Sue hat mich gefragt ob ich das auch nochmal machen kann und ihr das Rezept aufschreiben könnte.

 

 

Nach einer Silvesternacht kann man natürlich verstehen, dass für den Tag nicht viel anstand. 

Ein kleines Highlight für mein Papa war dann, dass am Neujahrsmorgen eine Oldtimer Ausstellung stattfand, an der aber nur explosiv Gäste teilnehmen durften. 

George ist zwar kein Mitglied dieses Clubs, doch hat er einen Oldtimer welcher aus der Vorkriegszeit kommt und so eingeladen wurde teilzunehmen. 

Für meinen Papa hat das bedeutet, er durfte mit in dem Oldtimer zu dieser Ausstellung fahren! 

Er sich wirklich gefreut und es hat ihn einen menge Spaß gemacht. Mama und ich sind dann mit Richard hinterher gefahren. 

Anschließend war es ziemlich ruhig zuhause da alle sehr geschafft waren von der Silvesternacht, verständlicherweise! Ich habe dann mit Papa auf der Couch gelegen und wir haben aus der Filmsammlung ein paar Filme rausgesucht, welche man auch auf Deutsch umstellen konnte. 

Es war einfach nur gemütlich. Später kam dann meine Mama auch dazu und es war ein schöner Ausklang. 

 

Der nächste Tag würde wieder früh aufgestanden, denn der Tagestrip nach Cheltenham stand an. 

George hat sich netterweise zur Verfügung gestellt uns nach Cheltenham zu bringen damit wir nicht den Bus nehmen mussten. 

Auf den Rückweg saßen wir wieder oben im Doppeldecker auf den Weg nach Gloucester, um von da in den Bus nach Newent umzusteigen. 

Schon auf den Weg in die Stadt rein haben wir gemerkt, dass es einen Stau aus Gloucester herausgab. Das wurde verursacht durch das enden eines Rugbyspiel. 

Also war für uns klar das wir erst den übernächsten Bus nehmen würden, da es sonst kaum eine Chance raus aus der Stadt gab, ohne ziemlich lange im Verkehr stecken zu bleiben. 

 

Am letzten Tag dann hatten meine Eltern beschlossen alle zum Essen einzuladen. Da wir öfters nach Wetherspoon’s gehen, gingen wir dann auch am gesagten Abend dorthin. 

Es war eine echt nette Runde, da auch noch Chris & Lyn mitkamen. 

Abends habe ich mit meinen Eltern noch den Abend verbracht und ich muss sagen ich war schon ziemlich traurig, dass sie am nächsten tag abreisen würden. 

Doch man kann natürlich nicht abreisen ohne ein richtiges English Breakfast!! Also sind wir mit allen zusammen noch Brunchen gegangen bevor wir uns auf den Weg zum Bahnhof gemacht haben. 

 

Es war echt eine unglaublich schöne Woche und ich freue mich auch schon endlich meine Eltern wieder zusehen. Sie hatten eine wunderschöne Zeit hier und ich würde mich wirklich freuen wenn sie auch nochmal hierhin kommen. 

 

 

Ich hab euch alle lieb und vergesst eure Liebsten nicht <3 

Auch nochmal an alle nachträglich ein Frohes Neues Jahr :) 

Liebe Grüße Mag ∞

Es weihnachtet sehr … <3

24Dez2015

Hey Leute, nach einer wirklich langen Zeit melde ich mich schließlich zurück. 

(Nur für euch mache ich auch eine Nachtschicht, wozu sind den sonst die Samstagnächte;))

Es in der Zeit erstaunlich viel passiert. Die Zeit rennt gerade so an einem vorbei und ich bald bin ich auch schon wieder im guten alten Gladbeck. 

 

Weihnachten. Das war so die Zeit, wo mir das hier alles etwas schwer gefallen ist. 

Ihr kennt doch bestimmt alle diese Routine, ihr durchlebt sie jedes Weihnachtsfest wieder und wieder. 

Für mich war das Weihnachten hier komplett anders! Meine Gasteltern haben Kinder, welche schon eine eigene kleine Familie oder Lebenspartner haben. Sie sind berufstätig und uns wurde schon am Anfang gesagt, dass wir das Weihnachtsessen vorziehen und es an den eigentlichen Tagen, wie ich es gewöhnt bin, eher ruhig zugeht. 

So sah es dann aus das ich glaube ich schon am 20. Dezember bei einem riesigen Familienessen saß und es später auch schon Bescherung gab. Ja, ihr habt euch nicht verlesen…. 20. Dezember. 

Wie ihr mich natürlich kennen solltet habe ich gesagt, „Danke, ich lasse es jetzt verschlossen und werde es dann am Weihnachtsmorgen öffnen.“

Alles kein Thema, da diese Bescherung mehr etwas für die Enkelkinder war und George, Sue, Kate und Ich unsere Geschenke dann wirklich am Weihnachtsmorgen (25. Dezember) öffnen würden. 

 

Ich kann mich noch daran erinnern das ich an dem Abend mit meinem Papa gefacetimet habe, nachdem die Familie weg war und wir uns alle etwas zurück gezogen haben am Abend. 

Es war der Abend wo ich echt traurig war nicht bei meinen Eltern zu sein. Ich habe hier noch nie geweint gehabt, weil ich meine Eltern so vermisst hatte, doch an diesen Abend habe ich wirklich ein paar Tränen vergossen. 

Es war so schön die Familie zusammen zusehen, wie sie Spaß haben und sich in die Arme nehmen, ihre Traditionen mit anzusehen und die Routine. 

Ich habe es echt vermisst, meine eigene Weihnachtsroutine. Wenn Mama immer mit den 6-7 Tüten aus den Keller kommt und meint, „Komm, lass uns das Haus dekorieren!!“. Sie ist immer so motiviert gewesen, mein kleiner Weihnachtswichtel <3 

Wer jetzt denkt meine Routine war, dass ich ganz aufgeregt war und motiviert geholfen habe…. 

Tut mir leid. Mein Part in der Sache war auf der Treppe zu stehen, meine Augen zu verdrehen und fassungslos zu fragen wo sie denn bitte diese 6 Tüten voll mit Deko in unseren Haus unterbringen will. :D 

 

Der Weihnachtsbaum ist für mich so ziemlich eine der wichtigsten Sachen an Weihnachten. Hier habe ich nur nicht so viel dazu beigetragen, da ich wusste sie haben ihre Weihnachtstradition und so war ich schön artig und habe etwas beim dekorieren geholfen, auch wenn sich dieses Weihnachtsgefühl nie bei mir eingestellt hat. 

Meine Eltern wissen es, denn der Weihnachtsbaum bei uns zuhause muss dunkelviolett sein. (JA das ist mein anliegen und ich gewinne den Kampf gegen meine Mama mit den roten Kugel) :P 

Ich habe auch nichts dagegen wenn andere Leute ihren Baum anderes schmücken. 

Nur war das hier für mich… Ich will nicht übertreiben… Aber ein halber Herzinfarkt. 

Wie ihr vielleicht an diesen Bild unschwer erkennen kann. Definitiv anders zu meinem gewöhnlichen Baum. (Mein Baum wird nie im Leben Lametta tragen! NO way!!) 

 

 

Dann war schließlich der Morgen vom 24. Dezember gekommen. Das schlimmste daran war, dass ich den gesamten Ablauf von diesen Abend von zuhause im Kopf hatte. 

An den Tag war für mich absolut nichts besonders vorgefallen. Mit George und Kate kurz in Cheltenham gewesen, um noch Kate’s und mein Weihnachtsgeschenk von Sue zukaufen, welches wir uns selber aussuchen durften. 

Am Abend dann hat sich Kate zurück gezogen und hat mit ihrer Familie telefoniert. Ich dagegen habe mich mit George zusammen in die Bibliothek gesetzt und im Fernseher den unglaublich schönen Weihnachtsgottesdienst von King’s in Cambridge geschaut. 

Ich muss sagen mehr ist an dem Abend auch nicht passiert. Ich war dann auch relativ früh im Bett, da ich auch einer meiner Traditionen einhalten wollte. 

 

Also bin ich dann am Weihnachtsmorgen schon früh aufgestanden um mich für die Kirche fertig zu machen. Kate war so lieb und ist sogar mit mir gekommen, obwohl sie eigentlich nie zur Kirche gegangen ist. 

Ich muss zugaben, dass ich nicht alles in englisch gebetet haben. Schließlich hatte ich noch nie einen englischen Gottesdienst besucht. Der Ablauf ist dennoch fast der selbe, also habe ich schließlich leise auf deutsch das Vater unser und anderes gebetet. 

 Als wir wieder kamen haben wir ein Festessen mit sehr guten Freunden von Sue & George gehabt. (Dazu muss man sagen, dass sie noch ein paar andere sehr enge Freunde haben und wir sogar vor dem Familienessen schon andere Freunde für ein großes Essen zu besuch hatten.) 

 

Nach dem Essen sind wir dann ins Wohnzimmer umgesiedelt um unsere kleine Bescherung zu haben. Kurz danach haben sich aus Chris und Lyn verabschiedet und sind waren dann nur noch zu viert. Ich muss sagen, es war so angenehm!! Es war ruhig und einfach mal nichts zu machen war nach den Trubel sehr angenehm. 

Den restlichen Tag habe wir vor dem Fernseher verbracht. Wir haben alle zusammen Romeo & Julia geschaut, danach haben Kate und Ich uns bei Kevin allein zuhause gemütlich gemacht.

Am zweiten Weihnachtstag ist nichts großartiges passiert und wir hatten am Abend so ziemlich die selbe Routine, wie am Abend zuvor.  

 

 

Hier nochmal ein Bild von ein paar Weihnachtsgeschenken. 

 

Nachträglich, Frohe Weihnachten <3 

Liebe Grüße Mag ∞

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